Kartons und Paletten für eine FBA-Palettenanlieferung richtig etikettieren
· ImportPrep
Für eine FBA-Palettenanlieferung bekommt jeder Umkarton sein eigenes, aus dem Sendungsworkflow erzeugtes Kartonetikett; die Palettenetiketten werden nach dem Wickeln außen angebracht, und ImportPrep berechnet die Kartonetikettierung ab 0,79 € netto je Karton, min. 20 Etiketten. Ein gemeinsames Etikett für eine Lage oder die gesamte Palette ersetzt die Kennzeichnung der einzelnen Umkartons nicht. Im Versandplan werden deshalb die tatsächlichen Kartons mit ihren jeweiligen Inhalten, Maßen und Gewichten erfasst, während Palettendaten separat in den dafür vorgesehenen Fracht- oder Palettenangaben stehen.
Preise — transparent, netto, ohne versteckte Gebühren
| Leistung | Preis | Einheit | Bedingung |
|---|---|---|---|
| Kartonetikettierung | ab 0,79 € | Karton | min. 20 Etiketten |
| Wareneingang pro Palette | ab 8,50 € | Palette | bis 700 kg |
| Warenausgang pro Palette | ab 14,50 € | Palette | — |
| Palettierung (Arbeit, inkl. Folie & Etiketten) | ab 34,50 € | Palette | — |
Alle Preise sind Ab-Preise in EUR netto und gelten unter den genannten Bedingungen. Nach Prüfung Ihrer Sendungsunterlagen bestätigen wir den verbindlichen Preis innerhalb von 12 Stunden. · Zuletzt aktualisiert:
Braucht jeder Umkarton ein eigenes Versandetikett?
Ja. Jeder physisch auf der Palette stehende Umkarton muss im FBA-Sendungsworkflow als eigener Karton erkennbar sein und das dafür erzeugte Kartonetikett tragen. Gemeint ist das FBA-Kartonetikett beziehungsweise die Box-ID aus dem Versandplan, nicht automatisch ein Paketlabel eines Paketdienstes. Das Etikett verbindet den konkreten Karton mit den im System hinterlegten Artikeln. Deshalb darf dasselbe Kartonetikett nicht auf verschiedene Umkartons kopiert werden.
Vor dem Etikettieren muss feststehen, welche Artikel und Mengen in welchem Karton liegen. Das im Versandworkflow erzeugte Label wird anschließend dem passenden physischen Karton zugeordnet. Alte Barcodes, frühere Versandetiketten und irreführende Kennzeichnungen sollten entfernt oder vollständig abgedeckt werden, damit beim Wareneingang nicht versehentlich der falsche Code gelesen wird. Das Etikett gehört auf eine ebene, gut lesbare Kartonfläche und nicht über eine Kante, einen Verschluss oder eine beschädigte Stelle.
Artikelkennzeichnungen wie FNSKU-Labels erfüllen eine andere Aufgabe. Sie identifizieren die verkaufsfähigen Einheiten, während das Kartonetikett den Umkarton innerhalb der Anlieferung bezeichnet. Ein korrekt gekennzeichneter Artikel ersetzt daher nicht das Etikett des Umkartons. Umgekehrt ersetzt das Kartonetikett keine gegebenenfalls erforderliche Kennzeichnung der enthaltenen Einheiten. Bei ImportPrep beginnt die Kartonetikettierung bei 0,79 € netto je Karton. Es handelt sich um einen Ab-Preis; Zustand, Datenqualität, Materialbedarf, Umfang und ein abschließendes Angebot können den endgültigen Preis beeinflussen. Die veröffentlichten Konditionen stehen unter https://importprep.de/de/pricing/.
Reicht ein Versandetikett pro Lage oder Palette?
Nein. Ein Etikett für eine komplette Lage oder für die gesamte Palette kann die einzelnen Kartonetiketten nicht ersetzen. Sobald mehrere Umkartons als getrennte Kartons im Versandplan erfasst sind, benötigt jeder davon seine eigene Zuordnung. Eine Lage ist lediglich eine räumliche Anordnung auf dem Ladungsträger und keine eigenständige Kartonposition im FBA-System. Auch Stretchfolie macht aus mehreren Kartons keinen gemeinsamen Versandkarton.
Zusätzlich zu den Kartonetiketten gibt es bei einer Palettenanlieferung Palettenetiketten. Sie identifizieren die gebündelte Ladeeinheit für Transport und Wareneingang, übernehmen aber nicht die Inhaltszuordnung der verdeckten Umkartons. Die praktische Reihenfolge ist deshalb klar: Kartoninhalte bestätigen, passende Kartonetiketten anbringen, Kartons standsicher palettieren, Ladung wickeln und anschließend die für die Palette erzeugten Labels außen befestigen.
Wer ein Etikett auf mehrere Kartons überträgt oder lediglich oben auf die fertige Palette legt, erzeugt eine Abweichung zwischen physischer Ware und digitalem Versandplan. Bei einer Prüfung lässt sich dann nicht zuverlässig erkennen, welcher Karton zu welcher im System erfassten Verpackung gehört. Für einen nachvollziehbaren Wareneingang sollten auch Packlisten, Kartonzuordnung und Fotos des fertig aufgebauten Ladungsträgers zusammenpassen. Hinweise zur dokumentierten Übergabe und zu Beweisen bei FBA-Wareneingängen finden sich unter https://importprep.de/de/knowledge/fba-schwund-wareneingang-beweise.
Dürfen Gewicht und Maße der Palette als Versandkarton angegeben werden?
Nein, wenn das Eingabefeld ausdrücklich den Versandkarton beschreibt. Dort gehören das tatsächliche Gewicht und die tatsächlichen Außenmaße des betreffenden Umkartons hinein. Das Palettengewicht umfasst zusätzlich den Ladungsträger, Wickelfolie, Kantenschutz und gegebenenfalls weiteres Sicherungsmaterial. Auch die Palettenabmessungen beschreiben eine andere physische Einheit als der einzelne Karton. Eine Vermischung dieser Werte macht die Sendungsdaten unplausibel.
Palettenbezogene Angaben werden in den dafür vorgesehenen Schritten des Fracht- oder Palettenworkflows erfasst beziehungsweise dem eingesetzten Transporteur mitgeteilt. Entscheidend ist, dass jeder Wert die Einheit beschreibt, nach der das jeweilige Feld fragt. Kartonfelder enthalten Kartondaten; Palettenfelder und Frachtdokumente enthalten Daten der vollständigen Ladeeinheit. Die Bezeichnungen im aktuell verwendeten Workflow sollten vor dem Abschluss sorgfältig gelesen werden, weil sich die Eingabemasken je nach Versandweg unterscheiden können.
Eine saubere Trennung erleichtert auch die Vorbereitung im Lager. Die Kartons können vor dem Aufbau kontrolliert, gewogen, gemessen und eindeutig dem Versandplan zugeordnet werden. Erst danach wird die gesamte Ladeeinheit aufgebaut und gesichert. ImportPrep arbeitet ausschließlich für B2B-Aufträge und nimmt nur bereits zollabgefertigte Ware an. Für Waren, die ohne längere Zwischenlagerung neu sortiert, gekennzeichnet und weitergeleitet werden sollen, erläutert https://importprep.de/de/knowledge/cross-docking-berlin-brandenburg den passenden Ablauf.
Wie werden mehrere Umkartons auf einer Palette in der Sendung erfasst?
Mehrere Umkartons werden als getrennte Kartons innerhalb derselben FBA-Sendung erfasst. Für jeden physischen Karton wird hinterlegt, welche Artikel darin verpackt sind. Danach werden die zugehörigen Kartonetiketten erzeugt und eindeutig zugeordnet. Die Palette bündelt diese Kartons lediglich zu einer Ladeeinheit. Sie darf nicht als einzelner Versandkarton behandelt werden, wenn tatsächlich mehrere separat verpackte Umkartons darauf stehen.
Eine zuverlässige Arbeitsunterlage verbindet die Kartonreferenz aus dem Versandplan mit dem realen Karton und dessen Inhalt. Dadurch kann das Lager prüfen, ob das ausgedruckte Etikett auf dem richtigen Umkarton landet. Werden Kartons nachträglich umgepackt, zusammengelegt oder geteilt, muss auch die digitale Kartonkonfiguration angepasst werden. Ein bereits erzeugtes Label sollte nicht einfach auf eine Verpackung mit verändertem Inhalt übertragen werden.
Bei gemischten Kartons ist besondere Sorgfalt nötig, weil die hinterlegte Inhaltszuordnung mit der tatsächlichen Packung übereinstimmen muss. Bei sortenreinen Kartons bleibt die eindeutige Zuordnung ebenfalls erforderlich. Vor der Übergabe sollten Versandplan, Etikettensatz und physischer Aufbau abschließend verglichen werden. Fotos vor dem Wickeln dokumentieren die Kartonkennzeichnung und den Aufbau; Fotos nach dem Wickeln zeigen die fertige, von außen erkennbare Palette. Diese Unterlagen ersetzen keine korrekten Systemdaten, können aber die spätere Nachvollziehbarkeit verbessern.
Kann ein einzelner großer Umkarton auf einer Palette angeliefert werden?
Grundsätzlich kann auch ein einzelner großer Umkarton auf einem Ladungsträger stehen, sofern der gewählte FBA- und Frachtworkflow diese Verpackung akzeptiert und der Karton transportfähig gesichert ist. Im Versandplan bleibt er dann ein Versandkarton mit seinem tatsächlichen Inhalt, seinem tatsächlichen Gewicht und seinen tatsächlichen Außenmaßen. Die Abmessungen des Ladungsträgers werden nicht als Kartonmaße eingetragen.
Der große Umkarton erhält sein zugehöriges Kartonetikett. Nach dem Sichern der Ladung kommen die Palettenetiketten außen auf die Wicklung beziehungsweise an die im Versandworkflow vorgesehenen Positionen. Karton- und Palettenlabel bleiben verschiedene Kennzeichnungsebenen, auch wenn die Ladeeinheit nur aus einem Umkarton besteht. Ein Labeltyp darf deshalb nicht ungeprüft durch den anderen ersetzt werden.
Vor der Buchung sollte geprüft werden, ob Verpackung, Ladungsträger, Sicherung und Transportart zusammenpassen. Ein überstehender, instabiler oder für die Belastung ungeeigneter Karton sollte nicht allein deshalb unverändert verwendet werden, weil er bereits auf einer Palette steht. ImportPrep kann die eingehende Palette kontrollieren, umpacken, etikettieren und für den ausgehenden Palettenversand vorbereiten. Der Paletteneingang beginnt bei 8,50 € netto je Palette, bis 700 kg; die Palettierung beginnt bei 34,50 € netto je Palette, wobei die EPAL-Tauschpalette für 13,90 € gesondert berechnet wird, falls nicht beigestellt; der Palettenausgang beginnt bei 14,50 € netto je Palette. Alle Beträge sind Netto-Ab-Preise; Voraussetzungen, Zusatzaufwand und das abschließende Angebot können den Endpreis bestimmen.
Welche Etiketten müssen nach dem Wickeln von außen scanbar sein?
Nach dem Wickeln müssen insbesondere die für die fertige Palette erzeugten Palettenetiketten von außen sichtbar und scanbar sein. Sie werden an den Palettenseiten auf einer glatten, zugänglichen Stelle angebracht und dürfen nicht unter undurchsichtiger Folie, hinter Kantenschutz oder in einer Falte verschwinden. Das Anbringen nach dem Wickeln verhindert, dass Stretchfolie den Druck verzerrt, spiegelt oder den Barcode durch mehrere Folienschichten schwer lesbar macht.
Die Kartonetiketten werden vor dem Palettieren auf den jeweiligen Umkartons angebracht. Sie müssen nach dem Entfernen der Wicklung lesbar sein, müssen aber nicht durch die Außenfolie hindurch auf jeder Palettenseite sichtbar bleiben. Produktlabels befinden sich an den enthaltenen Einheiten und gehören ebenfalls nicht auf die äußere Wicklung. Falls der gewählte Frachtablauf zusätzliche Transport- oder Routinglabels verlangt, werden auch diese entsprechend den Versandunterlagen außen zugänglich angebracht.
Vor der Abholung empfiehlt sich eine Sichtprüfung der gesamten Ladeeinheit: Die Palettenlabels gehören zur richtigen Sendung, sind nicht vertauscht, liegen flach an und werden nicht von Sicherungsmaterial verdeckt. Zugleich sollte kontrolliert werden, dass keine alten Paletten- oder Transportlabels sichtbar geblieben sind. Eine abschließende Fotodokumentation zeigt die scanbaren Außenlabels, den Zustand der Wicklung und die eindeutige Zuordnung der versandbereiten Palette.
FAQ
Muss jeder Umkarton auf der FBA-Palette gekennzeichnet werden?
Ja. Jeder im Versandplan als Karton erfasste Umkarton erhält das ihm zugeordnete FBA-Kartonetikett. Dasselbe Label darf nicht für verschiedene Kartons wiederverwendet werden.
Kann das Palettenetikett die Kartonetiketten ersetzen?
Nein. Das Palettenetikett identifiziert die gebündelte Ladeeinheit, während die Kartonetiketten die einzelnen Umkartons mit den hinterlegten Inhalten verbinden.
Welche Maße werden im Kartonfeld eingetragen?
In ein Kartonfeld gehören die tatsächlichen Außenmaße des jeweiligen Umkartons. Abmessungen der vollständig aufgebauten Palette gehören in die dafür vorgesehenen Paletten- oder Frachtangaben.
Wo werden Palettenetiketten angebracht?
Sie werden nach dem Wickeln außen an den Palettenseiten befestigt, sodass sie zugänglich, unverdeckt und scanbar bleiben.
Müssen Kartonetiketten durch die Stretchfolie sichtbar sein?
Die Kartonetiketten müssen korrekt auf den Umkartons angebracht und nach dem Entfernen der Wicklung lesbar sein. Außen sichtbar bleiben müssen vor allem die Palettenetiketten und gegebenenfalls erforderliche Transportlabels.
Wie werden umgepackte Kartons behandelt?
Wenn sich Inhalt oder Kartonaufteilung ändern, muss die Kartonkonfiguration im Versandworkflow entsprechend aktualisiert werden. Das Etikett muss anschließend wieder genau zur tatsächlichen Verpackung passen.